|
Seite 1 von 3  Mit einer TV-Karte Filme aus dem Fernsehen aufnehmen, prima! Doch einige Karten haben mehrere Eingänge, etwa für analoges Fernsehen, DVB-T oder DVB-S. Was ist das, und womit bekomme ich die beste Filmqualität?
Sie nehmen Filme mit dem PC aus dem Fernehen auf, um sie dann auf DVD oder einem Medienserver zu speichern? Dann sollten Sie darauf achten, wie Sie Ihre Filme aufzeichnen. Denn sonst bleibt deren Bildqualität unter ihren Möglichkeiten zurück. Ein kurzer Überblick über Übertragungswege und der dort jeweils möglichen Bildqualität: Analoges Fernsehen: unscharf und todgeweiht Analoges Fernehen liefert eine Bildqualität, die den technischen Mitteln der 60er Jahres des letzten Jahrhunderts entspricht: unscharf, verwaschen. Dabei ist die Herkunft des TV-Signals unerheblich: Egal, ob Sie über eine Hausantenne, Satellit oder Kabelfernsehen aufnehmen, die Bildqualität ist überall gleich schlecht. Eine Ausnahme mag es geben: Wenn Sie Ihre Filme auf einem Röhrenfernseher mit 30 Zentimetern Bilddiagonale ansehen, merken Sie kaum etwas von der lausigen Qualität. Aber selbst dann sollten Sie auf digitales Fernsehen umsteigen: Erstens stirbt auch das zuverlässigste Röhrentrumm irgendwann eines natürlichen Todes, und auf dem dann zwangsläufig folgenden Flachbildschirm würden Ihre analog aufgenommenen Filme (übrigens auch analoges Live-TV) grottenschlecht aussehen. Und zweites gibt es analoges Fernsehen wohl höchstens noch bis 2010. Dann soll es bundesweit abgeschaltet und endgültig durch digitales Fernsehen ersetzt werden.
|