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Seite 1 von 9  Die private Videothek: Video rein, Alltag raus - so macht der Feierabend nicht immer, aber immer öfter Spaß. Nur nervt das DVD-Geschubse bei einer Sammlung von ein paar Hundert Filmen. Abhilfe schafft ein "Medienserver"! Von diesem PC mit möglichst großen Massenspeichern ruft man bequem Filme ab. Mehr über NAS (Network Attached Storage)
Seit geraumer Zeit (lies: seit ein paar Jahren) sind wir dazu übergegangen, die Filme (meist Aufnahmen aus dem Satelliten-TV) auf einem PC zu speichern. Der ist an einen Beamer angeschlossen, was extrem komfortabel ist: Vom Bett oder Sessel aus lässt sich je nach Ordnerstruktur bequem erst das Genre, dann ein gewünschter Film auswählen. Und ehrlich, das geht mit der Maus und gut sortierten Ordnern viel bequemer als mit einer Fernbedienung und DVD-Stapeln. Allerdings gibt es dabei ein empfindliches Platzproblem! Komfort durch Technik Der Platzbedarf der Filme birgt eine technische Herausforderung: Ein selbst aufgenommener Film liegt im MPEG2-Format vor und belegt im Schnitt etwa 2 bis 2,5 Gigabyte, eine auf die Festplatte gerippte Video-DVD sogar 4 bis 8 Gigabyte. Wenn man täglich einen Film aufnimmt, füllt man also in weniger als 3 Monaten auch die dickste Festplatte - es sind also bald mehrere nötig. Aber der Platz in einem PC-Gehäuse ist begrenzt, man kann nicht beliebig viele Festplatten einbauen. Lösung: Natürlich haben wir zunächst die erstbeste Lösung ausprobiert. Sobald kein Festplattenplatz mehr frei ist, stöpselt man eine weitere externe USB- oder Firewire-Festplatte an und speichert die neuen Filme darauf ab. Das sieht dann nach einer Weile so aus:  Die USB-Lösung klappt zunächst gut, hat aber ihre Ecken und Kanten: - externe Platten sind teurer als interne, auf Dauer vor allem im Unterhalt (Stromfresser: pro Platte je ein Netzteil).
- unsicher: irgendwann geht jede Festplatte mal kaputt, alle gespeicherten Daten (mühsam von Werbung befreite Filme) sind dann verloren. Ein Backup der Daten (im Terabytebereich) ist für Privatpersonen nicht bezahlbar (auf Streamern) oder unkommod (auf DVDs).
- Man braucht ein Ordnungssystem, das die Suche nach einem bestimmten Film erleichtert. Wenn man nicht schon weiß, wo der gesuchte Film gespeichert ist, muss man alle Ordner aller Festplatten durchsuchen - dann kann man auch fast schon DVD-Stapel durchwühlen.
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